Neues vom Bestattungshaus Huth
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So wie die Bestattungskultur im Wandel ist, bleibt auch unser Unternehmen seit Generationen immer in Bewegung.
Hier finden Sie aktuelle Unternehmensnachrichten, interessante Artikel zur Bestattungskultur und Veranstaltungshinweise.
Wenn das Herz bricht
Was zunächst romantisch klingt, ist in diesem Fall die Todesursache: ein gebrochenes Herz.
Sie sind durch dick und dünn gegangen, ein Leben lang. Werner und Karin galten als das „Vorzeigepaar“ in ihrem Freundeskreis. Seit über 50 Jahren verheiratet, wirkten sie immer noch wie frisch verliebt. Die beiden waren fröhlich und liebevoll miteinander – ein Herz und eine Seele. Als Karin im Alter von 78 Jahren schwer erkrankte, kümmerte Werner sich hingebungsvoll um sie. Schließlich zog er mit ins Hospiz, um an ihrer Seite bleiben zu können. Kurze Zeit später verstarb Karin. Der Schmerz war für Werner unerträglich. Nach nur einer Woche starb er selbst an Herzversagen, ohne jemals vorher Probleme mit dem Herzen gehabt zu haben.
„Broken Heart Syndrom“ nennen die Ärzte dieses Phänomen. Durch die extreme emotionale Belastung wird der Herzmuskel beschädigt. Die Symptome ähneln denen eines Herzinfarktes. Besonders bei älteren Menschen kann der Verlust der Partnerin oder des Partners so schmerzhaft sein, dass der oder die Hinterbliebene ihn nicht verkraftet. Als medizinische Diagnose ist das Syndrom noch relativ neu. Ärzte und Wissenschaftler erforschen die genauen Gründe und Behandlungsmöglichkeiten.
In der Literatur und Musik hingegen ist das Thema überhaupt nicht neu. In vielen klassischen Werken geht es um tragische Liebe und die Trennung durch höhere Gewalt, die erst durch den Tod der Liebenden wieder aufgehoben wird. Ein berühmtes Beispiel dafür ist die Sage von „Tristan und Isolde“. Wagner greift das Motiv des Liebestodes in seiner Oper auf – Tristan und Isolde ahnen ihr Schicksal: „So stürben wir, um ungetrennt, ewig einig ohne End‘, ohn‘ Erwachen, ohn‘ Erbangen, namenlos in Lieb‘ umfangen, ganz uns selbst gegeben, der Liebe nur zu leben!“ So stirbt Isolde aus reinem Liebesleid an der Seite des zuvor tödlich verwundeten Tristan.
Licht in dunklen Tagen
Glänzende Lichter überall, freudige Erwartung auf die romantischsten Tage des Jahres, fröhliche Kinder, Familien, die zusammenrücken – und tiefer Schmerz. Die vermeintlich schönsten Tage des Jahres können zu den schlimmsten werden, wenn das erste Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen vor der Tür steht. Für Hinterbliebene sind Advent, Feiertage und Jahreswechsel oft sehr belastend.
In dieser Zeit können auch kirchenfernen Menschen bestimmte Botschaften der Bibel ein Trost sein. In Jesaja 9,1-2 heißt es: „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein großes Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ Dieses Licht verheißt Hoffnung – nicht, dass der Schmerz verschwindet, sondern dass wir nicht allein sind. Die Hilfe kann aus dem Glauben kommen, aber ebenso ganz handfest von Menschen, die für Trauernde da sind und zuhören.
Nicht immer können Freunde oder Familienmitglieder diese Unterstützung leisten. Bevor das Alleinsein zu schwer wird, sollten Hinterbliebene sich deshalb nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt Menschen, die zuhören und begleiten:
Silbernetz: 0800 4 70 80 90 (zwischen Heiligabend und Neujahr rund um die Uhr erreichbar)
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (rund um die Uhr erreichbar, anonym und kostenfrei)
Trauertelefon Deutschland: 030 25 13 74 95
Wir wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest, das so friedlich und fröhlich wie möglich ist. Und wir wünschen Ihnen für das neue Jahr alles Gute. Bleiben Sie gesund!
Barfuß gehen
Unsere Füße tragen uns ein Leben lang, solange wir gehen können. Im Durchschnitt geht ein Mensch täglich etwa 6.000 Schritte. Das bedeutet, wir könnten im Laufe unseres Lebens viermal die Erde umrunden. Schnell wird klar: Unsere Füße vollbringen eine großartige Leistung, die wir mehr wertschätzen sollten.
Anatomisch gesehen ist der menschliche Fuß äußerst komplex: 26 Knochen, mehr als 100 Bänder und über 20 Muskeln wirken miteinander im Zusammenspiel. Noch dazu sind Füße sehr empfindsam und enthalten mehr Sinneszellen als unser Gesicht. Unsere Füße tragen unser Körpergewicht und halten uns in der Balance.
Wenn wir uns etwas Gutes tun wollen, sollten wir möglichst oft barfuß gehen. Denn sobald wir ohne Schuhe unterwegs sind, können die Füße wieder ihre natürliche Bewegungsweise ausführen. Jeder Schritt wird bewusster gesetzt, besser abgerollt und wahrgenommen, wenn der Fuß nicht – wie in ein Korsett gezwängt – einen Schuh trägt. Durch das Barfußgehen werden Muskulatur und Gelenke gekräftigt, die Körperhaltung und das Gleichgewicht verbessern sich. Zudem wird die natürliche Temperaturregulation unseres Körpers angeregt, was wiederum unsere Immunabwehr unterstützt.
Unser Tipp speziell für den Sommer:
Wann immer es möglich ist, sollten wir die Schuhe ausziehen und barfuß gehen – sei es zu Hause, im Büro, in der Natur oder am liebsten natürlich am Strand. Ausprobieren lohnt sich!
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